Einen Pisco Sour erkennt man von Weitem: ein dichter weißer Schaum mit ein paar braunen Bitter-Tropfen. Darunter ein frischer Cocktail auf Basis von Pisco, dem südamerikanischen Traubenbrand.
„In Peru wie in Chile beansprucht jeder den Pisco Sour für sich. Diesen Streit werde ich nicht entscheiden! Ich gebe Ihnen einfach die Version, die beim Anstoßen alle überzeugt.“
— Ihre Trendjägerin
KLASSISCHES REZEPT
Der Sour aus den Anden
Das Standardrezept, die Schaumtechnik und die eifreie Version
Der Pisco
Ein Traubenbrand aus Peru und Chile, fruchtig und blumig.
Das Markenzeichen
Ein dichter Schaum, garniert mit ein paar Tropfen aromatischem Bitter.

- 6 cl Pisco
- 3 cl frisch gepresster Zitronensaft (Limette wie in Peru oder Zitrone)
- 2 cl Zuckersirup
- 1 Eiweiß oder 2 bis 3 Tropfen Fee Foam
- Eiswürfel
- Ein paar Tropfen aromatischer Bitter zum Garnieren
Das Rezept Schritt für Schritt
- Der Dry Shake: Geben Sie alle Zutaten ohne Eis in den Shaker und schütteln Sie 10 bis 15 Sekunden kräftig. Dieser erste Shake baut den Schaum auf.
- Der Shake mit Eis: Geben Sie eine gute Handvoll Eiswürfel hinzu und schütteln Sie weitere 10 bis 15 Sekunden, um zu kühlen und leicht zu verdünnen.
- Doppeltes Abseihen: Gießen Sie durch das Shaker-Sieb und ein kleines Feinsieb in eine Schale oder ein kleines Glas ohne Eis. Der Schaum wird glatter.
- Ruhen lassen: Lassen Sie den Schaum etwa zwanzig Sekunden aufsteigen und sich setzen, bevor Sie garnieren.
Der letzte Schliff: Geben Sie 3 Tropfen Bitter auf den Schaum. Für ein hübsches Muster verbinden Sie sie mit der Spitze eines Zahnstochers.
Übermäßiger Alkoholkonsum schadet Ihrer Gesundheit. Bitte genießen Sie verantwortungsvoll.


Peru oder Chile?
Die Geburt des Pisco Sour wird oft der Bar des Amerikaners Victor Morris in Lima in den 1920er-Jahren zugeschrieben. Peru hat ihn zum Nationalsymbol gemacht und widmet ihm sogar jedes Jahr im Februar einen eigenen Tag. Das Nachbarland Chile produziert ebenfalls Pisco und serviert seine eigene, oft einfachere Version, manchmal ohne Eiweiß und Bitter.
Was sich nicht ändert: ein guter Pisco, frisch gepresste Zitrone und ein gut aufgeschlagener Schaum.
Warum sinken meine Bitter-Tropfen ab?
Das ist ein Zeichen für zu dünnen Schaum. Drei einfache Korrekturen: Dry Shake verlängern, den Schaum 20 bis 30 Sekunden ruhen lassen, bevor Sie garnieren, und die Tropfen ganz nah aufsetzen, statt sie von oben fallen zu lassen.
Der Pisco Sour ohne Ei
Ersetzen Sie das Eiweiß durch 3 Tropfen Fee Foam und machen Sie einen sehr kräftigen Dry Shake: Der Schaum muss dicht genug sein, um die Bitter-Tropfen zu tragen. Ihr Pisco Sour wird vegan und ist an der Bar viel schneller zubereitet.
Statt Bitter-Tropfen drucken Sie mit einem Stylo Print ein Motiv, einen Vornamen oder ein Logo auf den Schaum: Die glatte Oberfläche eines Pisco Sour ist perfekt für den Lebensmitteldruck.

Häufige Fragen
Welche Zitrone für einen Pisco Sour?
In Peru verwendet man eine kleine, sehr saure Limette. Frisch gepresste Limette oder Zitrone funktionieren sehr gut: Vermeiden Sie nur Saft aus der Flasche.
Wodurch kann man Pisco ersetzen?
Nichts ersetzt ihn wirklich. Mit einer anderen Spirituose erhalten Sie einen anderen, ebenfalls köstlichen Sour: Whisky Sour, Gin Sour …
Braucht man Bitter-Tropfen?
Sie gehören zum klassischen Rezept: Sie parfümieren den Schaum und verzieren ihn. Aber ein Pisco Sour ohne Bitter bleibt ein Pisco Sour.
Kann man einen Pisco Sour ohne Ei machen?
Ja, mit 3 Tropfen Fee Foam oder 2 cl Aquafaba und einem kräftigen Dry Shake.

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